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Gilt seit 2. August 2026
EU AI Act
DSGVO

KI-Chatbot und DSGVO: Was seit August 2026 gilt

Seit dem 2. August 2026 muss erkennbar sein, dass ein Chatbot eine KI ist. Dazu kommen die Datenschutzpflichten, die es schon länger gibt. Die meisten Chatbots, die wir im Rhein-Main-Gebiet sehen, erfüllen weder das eine noch das andere.

Hier steht, was gilt und was zu tun ist — vollständig, ohne Anmeldung. Wenn du es lieber prüfen lässt: KI-Check, 490 €, Ergebnis in fünf Werktagen.

EU AI Act

Was der AI Act verlangt

  • Art. 50 KennzeichnungNutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI sprechen. Ein Hinweis im Impressum reicht nicht — er gehört ins Chatfenster, beim ersten Kontakt.
  • Art. 50 Gekennzeichnete InhalteKI-erzeugte Bilder, Videos und Sprachaufnahmen müssen als solche kenntlich sein. Das betrifft auch das Titelbild auf der Startseite.
  • Art. 50 Ein Weg zum MenschenDer Nutzer muss zu einem Menschen durchkommen können, und der Weg muss sichtbar sein — nicht erst nach fünf Rückfragen des Assistenten.
  • Aufsicht Zuständig ist die BundesnetzagenturSie ist in Deutschland die Marktüberwachungsbehörde für den AI Act.

Zur Einordnung

Die hohen Bußgeldrahmen, die durch die Presse gehen, richten sich überwiegend an Anbieter von KI-Systemen — also an die Unternehmen, die die Modelle bauen. Wer einen Chatbot einsetzt, ist Betreiber und trägt vor allem Transparenz- und Informationspflichten.

Das ist ein wichtiger Unterschied, und wir sagen ihn dazu, weil andere ihn weglassen. Wir arbeiten nicht mit Angst, sondern mit einer Liste.

DSGVO

Was die DSGVO zusätzlich verlangt

Diese Pflichten gelten unabhängig vom AI Act — und in der Praxis fehlen sie häufiger als die Kennzeichnung.

Eine Rechtsgrundlage
Nach Art. 6 DSGVO für die Verarbeitung im Chat. Ohne sie ist der Chatbot rechtlich ein blinder Fleck.
Ein eigener Abschnitt in der Datenschutzerklärung
Nicht der Standardtext, sondern einer, der den Chatbot beschreibt: was verarbeitet wird, von wem, wie lange.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag
Mit dem KI-Anbieter — und er sollte die Weiterverwendung deiner Daten zu Trainingszwecken ausschließen.
Eine Drittlandprüfung
Wenn der Anbieter außerhalb der EU verarbeitet. Dokumentiert, nicht nur gedacht.
Eine Speicherfrist für Chatverläufe
Wie lange werden Verläufe aufbewahrt? Die Antwort gehört in die Datenschutzerklärung, nicht in den Kopf des Dienstleisters.
Und die Frage nach der Folgenabschätzung
Je nach Umfang der Verarbeitung kann eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig sein. Das muss man geprüft und festgehalten haben.
Der blinde Fleck

Der Punkt, den fast alle übersehen

Was dein Chatbot sagt, kann als Aussage deines Unternehmens gelten. Wenn er einen Preis nennt oder einen Termin zusagt, kann sich jemand darauf berufen.

Deshalb gehören dazu: eine Haftungsbegrenzung in den AGB, ein Ausgabefilter für Preise und Zusagen, und eine Protokollierung, damit im Zweifel nachvollziehbar ist, was gesagt wurde.

Das ist kein juristisches Detail. Das ist der Grund, warum ein selbst zusammengeklickter Chatbot ein Risiko ist und ein eingerichteter keines.

Selbstprüfung

Prüf es selbst — in fünf Minuten

Sieben Fragen. Hak ab, was bei dir zutrifft. Nichts davon wird gespeichert oder gesendet — die Auswertung passiert in deinem Browser.

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Noch nichts abgehakt. Fünf oder mehr Ja heißt: vermutlich in Ordnung, eine Durchsicht schadet nicht. Weniger als fünf heißt: da fehlt etwas — meistens ist es in wenigen Stunden erledigt.

Was wir machen

Wenn du es nicht selbst machen willst

  • KI-Check
    490 €
    Wir prüfen 17 Punkte, schreiben auf, was fehlt, und nennen drei Stellen, an denen du mit Automatisierung Zeit sparst. Ergebnis in fünf Werktagen, wird bei Beauftragung angerechnet. Mehr →
  • Nachrüsten
    nach Umfang
    Kennzeichnung, Datenschutzbaustein, Auftragsverarbeitungsvertrag, Ausgabefilter, Protokollierung. Angebot in 24 Stunden, danach Festpreis.
  • Assistent neu aufsetzen
    ab 1.900 €
    Auf deine Leistungen trainiert, mit Terminbuchung, von Anfang an sauber eingerichtet. Zu den KI-Systemen →
  • Im Paket mit neuer Website
    4.400 €
    Website und Assistent zusammen — günstiger als beides einzeln, und der Assistent kennt die Seite von Anfang an. Alle Preise →
Häufige Fragen

Was du noch wissen willst

Für die Texte selbst gibt es keine Kennzeichnungspflicht in dieser Form. Für Bilder und Videos schon. Und wenn ihr Kundendaten in ein Werkzeug eingebt, greifen die Datenschutzpflichten unabhängig von der KI-Frage.

Verantwortlich bist du als Betreiber. Ob die Agentur es richtig gemacht hat, ist eine andere Frage — genau dafür gibt es den Check als zweite Meinung.

Dann brauchst du das hier nicht. Falls du überlegst, einen einzuführen: Der Check lohnt sich vorher, nicht nachher.

Wäre es, wenn wir mit Bußgeldern arbeiten würden. Tun wir nicht — die betreffen überwiegend Anbieter von KI-Systemen. Es geht um eine Liste von Dingen, die fehlen, und darum, sie abzuarbeiten.

Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act gelten seit dem 2. August 2026. Die Datenschutzpflichten gelten seit jeher — nur schaut seit August häufiger jemand hin.

Wer das baut

Eine Person, kein Apparat

Nikita Wildt

Ich sitze in Weiterstadt, zwölf Minuten von Darmstadt, und ich baue jede Website selbst. Du redest nie mit einem Account Manager, weil es keinen gibt.

Wenn du in zwei Jahren anrufst, weil etwas klemmt, bin ich immer noch derselbe. Das ist der ganze Unterschied zu einer Agentur mit Projektleitung — und der Grund, warum wir in Tagen liefern statt in Monaten.

5,0 bei Google · 7 Bewertungen
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KI-Check für 490 €, Ergebnis in fünf Werktagen, wird bei Beauftragung angerechnet.

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Keine Rechtsberatung, dafür eine Liste