Jeder, der schon mal eine Website bestellt hat oder gerade dabei ist, kennt das Gefühl: Du holst dir drei Angebote ein und bekommst Preise, die so weit auseinanderliegen, dass du dich fragst, ob die alle vom selben Planeten kommen. 690 €. 4.500 €. 28.000 €. Alle für "eine Website".
Dieses Chaos hat einen Grund. "Eine Website" ist kein klar definiertes Produkt — es ist ein Begriff, der von der simplen Visitenkarten-Seite bis zum komplexen E-Commerce-System mit KI-Integration alles abdeckt. In diesem Artikel schlüsseln wir auf, was die Unterschiede wirklich ausmacht, was du für dein Budget bekommst und welche Kosten gerne vergessen werden.
Was bestimmt den Preis?
Fünf Faktoren dominieren den Preis einer Website. Wenn du verstehst, wo du auf der Skala liegst, kannst du realistische Angebote viel besser einordnen.
Umfang & Seitenanzahl
Mehr Seiten bedeuten mehr Design-, Entwicklungs- und Redaktionsaufwand. Eine 5-seitige Website kostet nicht ein Fünftel einer 25-seitigen — der Overhead pro Projekt ist überall ähnlich.
Design-Individualität
Ein Template kostet wenig, weil die Designarbeit schon gemacht wurde. Komplett individuelles UI-Design, das exakt zu deiner Marke passt, kann allein schon 5.000–20.000 € ausmachen.
Funktionen & Integrationen
Shop, Online-Buchung, CRM-Anbindung, KI-Chatbot, Mitgliederbereich — jede Funktion erhöht die Komplexität exponentiell. Zwei Drittel aller Projektkosten stecken oft in Integrationen, nicht im Design.
Performance & SEO
Eine schnelle, sauber strukturierte Website, die Google liebt, ist technisch deutlich anspruchsvoller als eine, die einfach "funktioniert". Core Web Vitals, sauberes Markup, strukturierte Daten — das kostet Entwicklerzeit.
Wartung & Support
Einmalig gebaut heißt nicht einmalig fertig. Sicherheitsupdates, Plugin-Kompatibilität, kleine Anpassungen, Backups — laufende Kosten werden konsequent unterschätzt und bereuen viele erst nach einem Jahr.
Der Preis folgt fast immer der Komplexität — nicht der Qualität des Anbieters. Ein 30.000 €-Projekt bei einer guten Agentur und ein 800 €-Projekt bei UNIDROP können beide exzellent sein, weil sie grundlegend verschiedene Probleme lösen.
Preisübersicht 2026
Die folgende Übersicht gilt für den deutschen Markt. Die Preise sind realistisch — weder die billigsten noch die teuersten, die du finden wirst.
- 1–3 Seiten, klares Ziel (Lead, Buchung, Sale)
- Conversion-optimiertes Design
- Mobile-first, schnell, DSGVO-konform
- 5–20 Seiten, vollständige Unternehmensdarstellung
- Individuelle Gestaltung, CMS-fähig
- Kontaktformular, Blog, Google-optimiert
- Shopify, WooCommerce oder Custom
- Produktverwaltung, Checkout, Payment
- Bestandsverwaltung, Versandintegration
- Individualentwicklung, React/Next.js/Node
- Nutzeraccounts, Dashboards, API-Integrationen
- KI-Systeme, Automatisierungen, komplexe Workflows
DIY vs. Freelancer vs. Agentur vs. UNIDROP
Die Entscheidung, wen du beauftragst, beeinflusst nicht nur den Preis — sondern die Erfahrung des gesamten Projekts. Ein ehrlicher Vergleich:
- Viel Eigenzeit nötig
- Generisches Aussehen
- Kein Support-SLA
- Skaliert schlecht
- Qualität stark variierend
- Kein Betreuungsvertrag
- Einzelperson-Risiko
- Günstig bei gutem Match
- Höchste Qualität möglich
- Langsam (3–12 Monate)
- Teuer, viel Overhead
- Sinnvoll ab 40k €
- 3–14 Tage Lieferzeit
- Workspace + KI inklusive
- Transparentes Pricing
- 6 Monate Support
Versteckte Kosten — was oft vergessen wird
Der Angebotspreis ist selten der Gesamtpreis. Diese fünf Kostenpunkte tauchen in fast jedem Gespräch erst auf, wenn das Projekt bereits läuft.
Plane für das erste Jahr 1,5–2× des Projektpreises ein, um alle Folgekosten realistisch abzudecken. Und frag jeden Anbieter explizit nach: Was ist nicht im Angebot enthalten?
Was bekommst du bei UNIDROP?
Wir glauben, dass gute Arbeit keine Überraschungen braucht. Deshalb haben wir unser Angebot so gebaut, dass es von Anfang an klar ist, was du bekommst — und was es kostet.
Fazit
Eine gute Website kostet, was sie kosten soll — wenn sie richtig gemacht ist. Das bedeutet: Ein 690 €-Projekt, das genau das liefert, was dein Business braucht, ist besser als ein 15.000 €-Projekt, das an deinen Anforderungen vorbeigeplant wurde.
Der häufigste Fehler ist nicht das zu hohe Budget. Es ist das falsche Briefing beim falschen Anbieter. Wer sich Zeit nimmt, seinen Bedarf klar zu formulieren, und dann den Anbieter findet, der genau das löst — der zahlt fair und bekommt ein Ergebnis, das hält.
Geschrieben von Nick Wildt, Gründer von UNIDROP · Mai 2026
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